Mittwoch, 14. September 2011

Spazierobst

Spazierobst, statt Spalierobst. Auf einer Runde fanden wir gestern

1. Äpfel
2. Birnen
3. Haselnüsse

Die Haselnüsse wachsen hier überall. An großen und kleinen Straßen, und so vergammeln die meisten Nüsse einfach am Straßenrand. Ein paar habe ich gestern mal aufgehoben.

Vor ein paar Häusern auf dem angelegten "Vorgarten"-Streifen sahen wir Apfelbäume, deren Früchte wunderbar aussahen, scheinbar von niemandem geerntet wurden und sehr frei zugänglich waren. Wir haben uns ein paar auf die Hand gepflückt und ich packte noch zwei für zu Hause ein.
Dann die Überraschung:

Schneewittchenäpfel

Um die Ecke gab es noch zwei sehr alte und sehr große Birnbäume. So groß, dass die Früchte mehr als unerreichbar waren. So ab 6 m Höhe, schätze ich, fing die Krone an.
Einige Matschbirnen lagen auf dem Boden, schade, wirklich nichts essbares mehr. Dann fand ich eine einzige kleine Birne, die scheinbar noch nicht lange dort lag und die nun in meinem Müsli ist. Herrlich süß und reif!

Und heute morgen zu Hause noch eine kleine Überraschung an einem der Äpfel: Eine winzige kleine Schnecke (oder ein Schneckenei?) hatte an einem der zwei Äpfel geklebt. Ich hatte nur Dreck gesehen und ihn in die Spüle geschnippt. Zwei Minuten später sah ich dann auf einmal diesen Winzling. Süüüüüüüß. Und so klein, dass mein Photoapparat ihn nicht mal wirklich sieht.
Manchmal steckt die Stadt voller Überraschungen...

1 Kommentar:

Steffi hat gesagt…

Wow, was ist denn das für eine Apfelsorte?! Mit rotem Fruchtfleisch?! Hab ich noch nie gesehen....
Ja, toll, was man alles so finden kann :-) Ich freu mich auch schon, wenn im Wald die Maroni reif sind...
LGS