Dienstag, 5. Juli 2011

(vegane) Lebensmittel - eine Liste neuer Favoriten

Mneme von consume. be silent. die. hat es vorgemacht und ich mache es nach. Ich schreibe über Lebensmittel, die ich in erster Linie über das Vegan sein für mich und mein Kochen entdeckt habe. Diese Liste ist nicht hierarchisch geordnet. Die Liste ist möglicherweise nicht vollständig und wird gegebenenfalls ergänzt.

Und bevor ich beginne erwähne ich mal, dass ich Gemüse schon immer mochte, nur mitlerweile viel mehr damit experimentiere. Das hat das vegane Kochen mitgebracht.
Und ich erwähne, dass ich bei Gemüse eigentlich nur Avocado nicht so wirklich aufregend finde. Und dass ich leider Pilze nicht vertrage.
Meine liebsten Gemüse sind wohl SPINAT, Tomaten, Broccoli, Rosenkohl, Auberginen und Blumenkohl.

Beim Obst stehen für mich Beeren an vorderster Stelle: Zuerst Himbeeren und Erdbeeren. Dann folgen saure Apfelsorten, Bananen, Nektarinen und Aprikosen. Und zur Zeit mag ich Birnen und Mango wirklich gerne. Insgesamt bin ich aber nicht der große Fan exotischer Früchte.


Und nun die Liste:

Hefeflocken

So vielseitig. Und da ich ja nun die Inhaltsliste immer gründlich durchlese ist mir auch aufgefallen, dass viele Tütensuppen und Instantprodukte Hefeflocken enthalten. Wer nicht vegan ist hat davon also vermutlich noch nie gehört und isst sie trotzdem unbewusst.
Ich finde toll, dass man damit so leckeres Zeug wie Hefeschmelz zubereiten kann und habe verschiedene Mac'n'Cheese-Rezepte ausprobiert. Oder als Gewürz in selbstgemachten Aufstrichen. So sind sie für mich zum festen Bestandteil meines Küchenschrankes geworden.

Sojasauce

Kein Fan war ich früher. Zu salzig war mir das schwarze Zeug. Mitlerweile habe ich entdeckt, wie gut man damit manche Gerichte vor allem schon während des Kochens würzen kann. Oder Tofu marinieren. Sodass man damit Frikadellen zaubern kann, die unglaublich lecker schmecken: wie hier beschrieben.

Nüsse im Allgemeinen:

Cashews, Mandeln, Haselnüsse, Paranüsse, Walnüsse.. Alles macht meinen Bauch zufrieden. Früher fanden Nüsse eigentlich nur im Gebäck und um Weihnachten den Weg in meinen Mund. Im Müsli - neee. Und der Studentenfutterfan war ich auch so gar nicht. Jetzt ist sowohl bei den oben genannten Gelegenheiten, als auch im Allgemeinen die Nuss in meinem Ansehen so wert geschätzt, wie sie es verdient.. (Nebenbei: wusstet ihr, dass Paranüsse nur von wilden Bäumen geernet werden? Der Baum lässt sich wohl nicht kultivieren. Ich fand die ja immer ziemlich teuer. Aber nun frage ich mich, warum die mancherorts so billig angeboten werden können, um nicht zu sagen überall.)

- Erdnüsse im Speziellen
als perfekten Brotaufstrich in Kombination mit Schokoaufstrich oder Schokostreusel habe ich Erdnussbutter vor ein paar Jahren für mich entdeckt. Als Kind war nur mein Bruder ein Erdnussbutteresser, mir war die Konsistenz im Mund zu fies. In Kombi mit der Schoki ist das pelzige ja ziemlich reduziert. Und nachdem ich also Freund der Butter in bestimmten Situationen wurde, habe ich nun meine volle Liebe entdeckt: In Cookies und zum Kochen (früher auch ein bähh: die Pindasaus in Holland) bestelle ich mir nun Erdnusssauce beim Asiaten. Und als Mr. Tom oder in Form der weltbesten Cereals "Peanutbutter Puffins" ist die Nuss einfach ein GeNuss!

Yofu

Durch meinen veganen Liebsten (durch den das alles seinen Anfang nahm) habe ich Yofu vor etwa zwei Jahren das erste Mal probiert. (Hab ich alles überhaupt zu ersten Mal probiert: Yofu, Tofu, Hefeflocken und vieles mehr..) Yofu fand ich erstmal komisch. Und jetzt: sooo lecker. Statt Quark auf meinem Marmeladebrot beim Frühstück z.B.
Dazu muss ich sagen, es war eine schleichende Umgewöhnung während ich noch vegetarisch aß. Irgendwann merkte ich, als ich so in meiner Ernährung mehr und mehr Milchprodukte durch pflanzliche Alternativen ersetzte, dass z.B. Sahne unangenehm nach Kuhstall roch, mitlerweile gehts mir sogar bei Milch oft so, und dass mir manche Tage Joghurt zu sauer gewesen wäre und ich lieber den Yofu einpackte.

Rohrzucker

Wo ich früher vielleicht Honig zum süßen nahm, kommt nun Rohrzucker zum Einsatz. Im Grießbrei. Auf dem Haferbrei und Milchreis (sieht er so hübsch aus). Überhaupt mag ich das karamellige in allem möglichen. Nicht nur im Tee, wie in alten Zeiten.

Tofu

Räuchertofu mag ich gerne. Aber wirklich unglaublich finde ich die Tofusorten von Taifun (um mal ganz konkret zu werden). Tofu Rosso hat meine Mam immer zum Familienfrühstück aufgelegt, seit ich den veganen Mann mitbringe. Tofu Basilico, Olive und ganz besonders der Räuchertofu mit Sonnenblumenkernen sind leider viel zu selten auf dem Tisch bei uns zu finden. Denn eigentlich könnte man jeden Tag davon essen.

Kokosmilch

Vor ungefähr sechs Jahren probierte ich ein Rezept mit Kokosmilch, das mich nicht überzeugte. Dann beschränkte ich mich bei den seltenen Gelegenheiten mit Thai-Gerichten auf der Asia-Mann-Karte darauf mir Kokos-Gerichte zu bestellen. Mmmh. Vor kurzem habe ich mich das erste Mal wieder an die Milch im Essen getraut und war überrascht, wie einfach sich damit ein leckeres sehr asiatisches Currygericht zaubern liess.
Abgesehen davon hat sich vor ein paar Wochen der Gebrauch von Kokosmilch bei der Herstellung von Eis als sehr lecker erwiesen.

Neapolitaner-Waffeln

find ich auch lecker. So im Keksregal ist ja wenig Erfreuliches, wenn man Tierindustriereste wie Volleipulver oder Molkepulver oder Butterreinfett nicht auf der Inhaltsliste lesen möchte. Gerne auch da, wo es noch nicht mal gebraucht wird - wie bei den Oreo-Keksen, die ja anderswo auch sehr gut ohne Milchpulver hergestellt werden können.
Nicht alle Manner-Produkte, überhaupt: nicht alle Neapolitaner sind vegan. Doch öfters wird man in der Diät-Abteilung fündig. Aber wenigstens ist dies ein Keks, bei dem sich regelmässig der Blick auf die Zutaten mit Freude belohnt.

Pflanzliche Brotaufstriche

Als meine Schwester eine Zeit lang vegan war, habe ich gemerkt, dass Tomatenstreich sehr lecker ist. Auch bei vegetarische Freunden habe ich mal irgendwann so Aufstriche probiert. Hab mir aber dann eigentlich selbst nie gekauft. Dafür war ich zu sehr auf Käse eingestellt.
Nun finde ich die super. Und viel zu schnell aufgegessen. Und im Gegensatz zum andern Frühstücker hier auch um Welten besser als die veganen Käse.
Toskana und Aubergine (von Alatura und bei dm) sind sicher etwas, das auch Skeptikern und "Eingefleischten" bzw. Omnis schmecken könnte.

1 Kommentar:

Steffi hat gesagt…

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LG Steffi